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Knittably

Konzept und Design einer App, die Strickanfänger dabei unterstützt neue Fähigkeiten zu lernen und Projekte zu Stricken und dabei gleichzeitig Fokus, Entspannung und andere positive Effekte des Strickens fördert.

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Neben zentralen Funktionen wird hier auch der Entstehungsprozess mit Research & Ideation, Konzeption und Design sowie der interaktive Prototyp vorgestellt. 

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STARTE ETWAS NEUES 

Egal, ob du mit deinem gekauften DIY-Strickkit anfangen, eine große Auswahl an Strickprojekten durchsuchen oder deine eigene Strickkreation erstellen willst, Knittably hilft dir immer. Um ein neues Kit-Projekt zu starten, scanne einfach den QR-Code und Knittably gibt dir all die Informationen und Unterstützung, die du von der ersten bis zur letzten Masche brauchst.

ERWEITERE DEINE FÄHIGKEITEN

Etwas komplett Neues zu lernen kann schwierig sein, aber mit Knittablys Video-Tutorials, detaillierten Schritt-für-Schritt-Anleitungen und praktischen Übungen wirst du bald jedes Muster meistern. Dank Knittablys Fähigkeitsleveln lernst du zuerst alle wichtigen Grundlagen, damit du dich nicht verhedderst.

MACH WEITER WANN DU MÖCHTEST 

Egal ob du an einem ein Projekt nach einer Stunde oder einigen Monaten weiterstricken willst, dank Knittably weißt du immer genau wo du warst. Mit unserem Reihenzähler mit Maschenanweisungen weißt du immer, welche Masche als nächstes kommt. Setzt dir selbst ein Ziel für deine Stricksession, damit du die Welt für ein oder zwei Reihen ganz vergessen kannst.

ERINNERE DICH AN JEDE MASCHE

Sobald ein Projekt fertig ist , kann man leicht die ganze Zeit und Mühe vergessen, die man rein gesteckt hat. Daher verfolgt Knittably die gesamte Entwicklung deines Projekts und du kannst selbst Erinnerungen hinzufügen, indem du nach jeder Stricksitzung Fotos von deiner Arbeit machst. So wirst du nicht vergessen, dass es 5413 Maschen gebracht hat um 195 Meter Wolle in deine Lieblingsmütze zu verwandeln.

MAKING OF

Das Stricken hat nachweislich sehr positive Auswirkungen: Es ist entspannend, verbessert die Feinmotorik und kann beinah therapeutisch sein. Daher schien es ein großartiges neues Hobby für die dunkle Weihnachtszeit zu sein. Ich selbst habe deshalb ein DIY-Kit mit Anleitungen und Video-Tutorials gekauft. Um die Grundlagen richtig zu verstehen, brauchte ich jedoch weitere Tutorials, verschiedene Websites, handgeschriebene Post-it-Notizen und hatte immer noch Probleme beim Zählen von Maschen und Reihen.

 

Deshalb schien es, als ob das Strickerlebnis für Anfänger verbessert werden kann, so dass an verschiedenen Stellen weniger Recherche erforderlich ist und der Fokus von Anfang an auf den positiven Auswirkungen des Strickens liegen kann. Daher entstand die Idee, eine Strick-App für Anfänger zu gestalten, die ihnen hilft, die Grundlagen zu erlernen und sie bei ihren ersten Projekten zu unterstützen.

Making of

RESEARCH & IDEATION

Research and Ideation

DER RAHMEN DER CHALLENGE

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Benchmarking Research hat gezeigt, dass bereits Strick-Apps verfügbar sind. Aufgrund ihrer Funktionen, Grafiken und Terminologie richten sich die meisten jedoch eher an kompetente Stricker als an Anfänger, die nach Tutorials suchen. Apps mit Zählfunktionen waren entweder sehr primitiv oder zeigten eine schlechte Usability. Basierend auf diesen Informationen wurden Schlüsselfragen für die Designchallenge formuliert:

 

  1. Wie können wir die Lernerfahrung von Strickanfängern verbessern?

  2. Wie können wir den positiven Effekt und die positive Erfahrung des Strickens fördern?

  3. Wie können wir unerfahrene Strickerinnen dabei unterstützen, ihre ersten Projekte abzuschließen?

KONZEPTION

Concept

INFORMATIONSARCHITEKTUR

Basierend auf den geclusterten Ideen wurde eine Informationsarchitektur erstellt, zuerst durch Skizzen, dann digital, die die Hauptbereiche der App, ihre Hierarchie und ihre Verbindungen zeigt. Es wurden Bereiche zur Dokumentation der Lernreise, zur Förderung von Fokus, des Wissensaustauschs und des Erfahrungsaustauschs identifiziert.

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Da die Informationsarchitektur in den folgenden Schritten mehrmals überarbeitet wurde, sind links die erste und die neueste Version zu sehen.

DESIGN

Design

MOODBOARDS & ERSTES SCREENDESIGN

Als Grundlage für das UI-Design wurden drei Moodboards erstellt, die auf unterschiedliche Weise Entspannung, Konzentration und Lernen symbolisieren. Es wurden zwei zentrale Bildschirme ausgewählt und ein grobes Design dieser Screens basierend auf jedem der drei verschiedenen Moodboards erstellt. Am Ende wurde das Design "Natural Cosiness" gewählt, da es am besten mit gestrickten Texturen funktioniert und Entspannung und Komfort darstellt.

PROTOTYPING

Prototyping

INTERAKTIVE PROTOTYPEN

Die entworfenen Screens wurden verwendet, um vier kompakte Prototypen in Figma mit Interaktionen sowie Screentransitionen und Animationen zu erstellen. Jeder der Prototypen ist in seiner Interaktivität recht linear, um eher zu zeigen, wie ein User einen bestimmten Bereich der App verwenden würde, als ein freies Wechseln zwischen verschiedenen Bereichen.

Datum  Januar - Februar 2021
Arbeit  von Ellen Schmucker
Endstanden  als privates Projekt

Tools  Figma

Methoden  Benchmarking, "How might we"-Fragen, Erlebniskategorien, Brainwriting, Clustering, Informationsarchitektur, Screensketching, Wireframing, Component-Library, UI-Design, interaktives Prototyping

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